Kirchen


Für Kunst und Kulturliebhaber

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Sankt Nikolaus Kirche in Obernberg

Vor einer eindrucksvollen Gebirgskulisse, umrauscht von Lärchen und Birken, grüsst von einem Moränenhügel die Pfarrkirche zum hl. Nikolaus, dem Beschützer vor Gefahren des Hochwassers und Patron der armen Leute. Diese Kirche ist zweifellos eine der schönstgelegenen Kirchen Nordtirols und wird immer wieder von Fotografen als Motiv gewählt. Sie wurde im spätbarocken Stil in den Jahren 1760 und 1761 errichtet. Bereits 1339 wurde an selber Stelle urkundlich eine Kapelle dort erwähnt. Das "Wahrzeichen" der Gemeinde Obernberg sollen Sie jedenfalls besuchen.


Wallfahrtskirchlein zur Kalten Herberge

Etwa eine halbe Stunde von Schmirn entfernt liegt oberhalb des Weilers Wildlahner, versteckt in einer Waldlichtung, das Wallfahrtskirchlein „Mariahilf in der Kalten Herberge“.
Die Entstehungslegende berichtet, ein Hirte habe an einem stürmischen Hebsttag unter einer großen Fichte eine wunderschöne Frau mit einem Kindlein sitzen gesehen. Voller Erbarmen rief ihr der Hirte zu: „Hast du da eine kalte Herberge!“ Da verschwand die Frau mit dem Kind. Nach einiger Zeit glaubte man, in ihr die Muttergottes erkannt zu haben.
Schon 1730 hatte man eine Holzkapelle erbaut, sie wurde bald darauf durch ein gemauertes Kirchlein ersetzt. Jedes Jahr am 26. Juli (Annatag) sowie jeden 13. des Monats von Mai bis Oktober werden Bittgänge unter großer Beteiligung der Bevölkerung zur Kalten Herberge unternommen.


Kirche zum Hl. Josef

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Schmirn gehört die große Pfarrkirche zum Heiligen Josef, welche 1757 von Franz de Paula Penz erbaut wurde. Besonders schön ist auch der Friedhof mit seinen kunstvollen schmiedeeisernen Kreuzen. 

Das Innere der Kirche schmücken schwungvolle Rokokostukkaturen und die großartigen Fresken, die der aus Telfs stammende Barockmaler Anton Zoller, unterstützt von seinem Sohn Josef Anton, malte. In feierlichem Schwarz und Gold prunken die spätklassizistischen Altäre (1843). Das Hauptaltarblatt (Tod des Heiligen Josef) malte 1843 der aus Ried im Oberinntal stammende Nazarener Caspar Jele. Der Rokokosarkophag am linken Seitenaltar birgt den Leichnam des Heiligen Felix. Zu Weihnachten wird ein anmutiges Krippenrelief von Josef Bachlechner aufgestellt. Bemerkenswert ist auch das Ostergrab.


Kloster Maria Waldrast

Wallfahrtskirche (und höchstgelegenes Kloster Europas) auf 1638 m, Klosterkirche der Serviten. 1409 Baugenehmigung für Wallfahrtskirchlein. Terrakottareliefs der 14 Kreuzwegstationen auf dem alten Wallfahrerweg wurden von H. Buchgschwender erschaffen. 1429 Vollendung des Baus urkundlich erwähnt, 1465 geweiht, Umbau 1621 - 1624, 1621 Gründung des Klosters, klassiszistisches Langhaus, innen barocke Altäre, spätgotische Madonna mit Kind, Altarblatt Maria Himmelfahrt, Volksaltar mit Schmerzensmutter, Deckenfresko im Chor mit Darstellung der Auffindung des Gnadenbildes, Votivtafeln in der Votivkapelle.


Kirche St. Jakob

In einer idyllischen Landschaft auf einem Hügel, liegt westlich von Gries das spätromanische Kirchlein zu Ehren des Heiligen Jakobs, des Patrons der Pilger und Reisenden. Eine Urkunde aus dem Prämonstratenserstift Wilten berichtet, dass der im Wipptal begüterte Ritter Peter von Trautson, der im Jahre 1305 nach Santiago de Compostela pilgerte, das Kirchlein stiftete. St. Jakob wird heutzutage gerne von den Jakobswegpilgern besucht. Die Eingangstür zum Kirchlein ist immer geöffnet, wobei der direkte Zugang durch ein Gitter versperrt ist. 


Kirche St. Kathrein

Hoch über dem Eingang ins Navistal blicken das Kirchlein von St. Kathrein und die Burgkapelle von Aufenstein herab ins Tal.
Aus den Steinen der einstigen Burg erbaute man 1474 die gotische Kirche zu St. Kathrein, die 1718 barockisiert wurde. Die ältesten erhalten gebliebenen Schnitzfiguren Nordtirols, eine wegen Diebstahlsgefahr leider nicht aufgestellte lebensgrosse frühgotische Verkündigungsgruppe aus dem frühen 14. Jhdt, war das kostbarste Juwel des Gotteshauses. Von der Kirche aus gelangt man in die Burgkapelle, wo 1909 Wandgemälde entdeckt wurden, die zunächst durch Vertäfelungen geschützt waren. Nach 17-jähriger Restaurierungsarbeit wurden diese bedeutenden frühgotischen Fresken freigelegt.


Johanneskirche

Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ist eine der ältesten Gotteshäuser Tirols im Gemeindegebiet von Pfons auf bronzezeitlichem Siedlungsgrund gelegen. 1311 erstmals urkundlich erwähnt. Frühmittelalterlicher Bau aus den Jahren 1000 bis 1250. Barockisierung in den Jahren 1754/55 nach den Plänen des Wiener Hofmalers Josef Adam Mölk, von dem auch die Deckenfresken (außer Chorfresko) stammen. Glanzstück der Ausstattung ist der Rokoko-Hochaltar im Stile ital. Säulenarchitektur mit hervorragenden weiß gefassten Schnitzfiguren.


Pfarrkirche Matrei

Altehrwürdig ist die am östlichen Sillufer auf Pfoner Gemeindegebiet gelegene mächtige Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frauen Maria Himmelfahrt. Sie weist trotz der tief greifenden Barockisierung noch romanische und vor allem gotische Bauelemente auf. Farbenfroh sind die Deckengemälde welche Karl VI zeigen, den Vater von Maria Theresia. Auf dem Hochaltar steht das verehrte Gnadenbild „Unser Herr im Elend“, eine 2 m große Ecce-Homo-Figur. Nennenswert ist auch der 3 m hohe aus Edelstahl und Bronze bestehender Weihwasserbrunnen, der 1996 vom Künstler Anton Amort errichtet wurde.


Pfarrkirche in St. Jodok

Die 1425 erbaute, ursprünglich gotische Pfarrkirche ist dem Hl. Jodok, einem Patron der Pilger und Wanderer, geweiht. Früher zog hier der Waren- und Personenverkehr vorbei, der durch das Schmirntal über das Tuxer Joch ins Zillertal bzw. über den Padauner Sattel zum Brenner ging. 1783/84 wurde die Kirche erweitert und barockisiert. Von Josef Schmutzer stammen die Kuppelfresken und die Bilder des Hochaltars. 


Pfarrkirche in Steinach

Gleichsam wie ein mächtiger Dom erhebt sich an der Brennerstrasse die neuromanische Pfarrkirche zum Hl. Nothelfer Erasmus. Vom berühmten Ortskind Martin Knoller stammen der Hochaltar und die drei Altarbilder. Das 1337 erstmals genannte Gotteshaus wurde 1763 von Franz de Paula Penz erweitert und barockisiert. Als im Jahre 1853 ein verheerender Brand den Ort heimsuchte, wurde auch die Kirche ein Raub der Flammen. Nur dem Opfermut des Pfarrmessners Anton Stockhammer und der Gebrüder Strickner, ist es zu verdanken, dass der Hochaltar und die drei Altarbilder von Knoller gerettet wurden.


Pfarrkirche in Trins

Die Kirche zum Hl. Goerg, 1359 urkundlich erwähnt, wurde Ende des 15. Jhd neu gebaut und 1494 geweiht. 1835 wurde sie umgebaut und erweitert. Die 1890 von Georg Buchauer gemalten nazarenischen Deckengemälde wurden 1941 abgenommen, um die aus der zweiten Hälfte des 18. Jhd stammenden Fresken von Anton Kirchebner freizulegen. Der Kirchenpatron ist über der Tür dargestellt. Im Turm hängen drei alte Glocken: die älteste vom Jahre 1500. In den Jahren 1986 bis 1988 wurde die Pfarrkriche renoviert.


Pfarrkirche in Gschnitz

Auch in der Gemeinde Gschnitz war der namhafte Baumeister Franz de Paula Penz für einige Bauten verantwortlich, so auch für die Errichtung der Kirche "zu unserer lieben Frau im Schnee". 1755 wurde diese dann ins Barock umgebaut. Noch heute lockt die Pfarrkriche viele Besucher aus Nah und Fern an. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Kirche gerne von Brautpaaren zur kirchlichen Trauung gewählt wird.


Wallfahrtskirchlein St. Magdalena

Zwischen Trins und Gschnitz erhebt sich 400 m über dem Talboden auf einem steilen, bewachsenen Felsenhang das Wallfahrtskirchlein St. Magdalena. Die geheimnisvolle Wallfahrtsstätte wurde 1307 erstmals urkundlich erwähnt, doch vermutet man dort schon eine vorchristliche Kultstätte. Tatsache ist, dass die romanischen Fresken aus der Zeit um 1200 zu den ältesten Wandmalereien Tirols zählen. St. Magdalena ist von Gschnitz aus in ca. 1,5 h Gehzeit zu erreichen. Jede Anstrengung wird durch die einmalige Lage und die traumhafte Aussicht belohnt. Von Mitte Mai bis Mitte Oktober ist St. Magdalena täglich von ca. 9:00 - 19:00 h geöffnet und bewirtschaftet. Übernachtungen von bis zu 10 Personen sind gegen Voranmeldung gerne möglich.


Dom zu St. Jakob

Die mächtige zweitürmige Fassade der Domkirche St. Jakob beherrscht den Domplatz im Nordwesten der Innsbrucker Hofburg. Der Innsbrucker Dom zählt zu den schönsten Werken hochbarocker Kirchenbaukunst. 1732 wurde der heutige Bau vollendet. Das Innere der Kirche ist besonders schön und prunkvoll. Egid Quirin Asam schnitt die reichen Stukkaturen im Stil der Übergangszeit Barock zum Rokoko. Die in dezenten Farben gehalteten Fresken sind dem Hl. Jakobus gewidmet. Im Chor reitet der Heilige als himmlischer Heerführer der Christen den Sarazenen in Spanien entgegen. Im Querschiff mahnt er zur Marienverehrung, im Langhaus tritt er als Fürbitter, der an seinem Altar in Santiago de Compostela betenden leidenden Menschheit auf. Die Flachkuppeln wurden zu illusionistisch hohen Kuppeln erweitert. 


Wiltener Basilika

Die Wiltener Basilika ist eine Pfarr- und Wallfahrtskirche im Innsbrucker Stadtteil Wilten. Der Legende nach verehrten schon römische Legionäre des Kastells Veldidena an diesem Ort ein Marienbild. Das Kircheninnere ist ein Rausch zartester Farben, vermischt mit viel Gold und zierlichem Rokokostuck. Deckengemälde zeigen Szenen aus dem Leben Marias. Der Hochaltar mit seinen vier Säulen wird von einer riesigen Krone überdacht. Die Erhöhung zur päpstlichen Basilika erfolgte 1963. Gleich neben der Basilika befindet sich das Stift Wilten.