Gschnitztaler Hüttentour


Ein Geheimtipp unter den Hüttentouren im Bergsteigerdorf

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Diese Höhenwanderung führt in 7 Tagen in einer Schleife rund um das Bergsteigerdorf Gschnitztal, wobei man auf 6 verschiedenen Berghütten übernachten kann. Die Tour wird als schwer (schwarz) eingestuft und hat ihren Start- und Endpunkt beim Parkplatz der Bergeralm Bergbahn in Steinach. Mit ca. 5.200 Höhenmetern Aufstieg, 6.293 Höhenmetern Abstieg und 53,2 km Wegstrecke stellt sie eine sportliche Herausforderung dar. Man kann die Runde aber beliebig abkürzen - es gibt zu jeder Hütte einen Zustieg bzw. Abstieg ins Gschnitztal.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: mit der S-Bahn (S4) von Innsbruck oder Brenner bis Steinach a. Br. (10 min zu Fuß vom Bahnhof zur Talstation Bergeralm) und für Zustiege zu einzelnen Hütten im Gschnitztal weiter mit dem Regionalbus 4146 Steinach - Trins - Gschnitz (Haltestellen bei einzelnen Etappen siehe Wegbeschreibung unten). Fahrpläne: www.vvt.at

Unterkunftssuche im Tal vor bzw. nach der Hüttentour: Zur Unterkunftsliste
Reservierungen auf den Hütten werden dringend empfohlen, Kontakte siehe weiter unten auf der Seite.

Aktuelles: Diese gesamte Hüttentour ist grundsätzlich von Mitte Juni bis ca. Ende September machbar, davor und danach haben nicht alle Hütten geöffnet. 

Daten & Fakten:

Typ: Rundwanderung
Ausgangspunkt: Talstation Bergeralm / Steinach
Endpunkt: Talstation Bergeralm / Steinach
Gebirgszug: Stubaier Alpen

Länge: 
53,2 km
Dauer: 6 oder 7 Tage zu je 3 - 7 h Gehzeit 
Aufstieg: 5.200 m
Abstieg: 6.293 m
Höchster Punkt: 2.750 m
Niedrigster Punkt: 1.066 m
Schwierigkeit: Schwer (schwarze Bergwege) - absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!
Beste Jahreszeit: Mitte Juni - Mitte September
Zustiege: zu allen Hütten (siehe Wegbeschreibung)
Parken: Kostenlos beim Parkplatz Talstation Bergeralm in Steinach, wenn man die Auffahrt mit der Gondel macht.

Achtung: alle Angaben sind Richtwerte und Empfehlungen. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden!

Interaktive Karte & GPS-Daten

Streckenbeschreibung

1. Tagesetappe: Mittelstation Bergeralm - Gerichtsherrnalm - Trunahütte
Auffahrt mit der Gondel der Bergeralmbahn in Steinach am Brenner bis zur Mittelstation (Öffnungszeiten: www.bergeralm.net ). Von dort über den Forstweg (Nr. 43) bis zur Gerichtsherralm, dann über Waldsteige (Nr. 78, 44) bis zu einer Wegkreuzung mit dem Forstweg 125. Zur Trunahütte steigt man dann noch ein kurzes Stück wieder ab (Gehzeit 3 - 4h)
Alternativ kann diese Etappe abgekürzt werden: mit der Bergeralmbahn bis zur Bergstation am Nösslachjoch auffahren und dann über die Kammwanderung (Weg Nr. 42) und das Gstreinjöchl (Nr. 38/94) direkt zur Tribulaunhütte (Gehzeit ca. 6 h)
Weitere Zustiege zur Trunahütte:
Trins Nr. 125
Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bus 4146 Steinach - Trins, Haltestelle Gemeindeamt Trins

2. Tagesetappe: Trunahütte - Lichtsee - Gstreinjöchl - Österr. Tribulaunhütte
Von der Trunahütte zuerst über den Güterweg dann über den Steig (Nr. 125) zum Trunajoch, wo man den Grat entlang (Weg Nr. 94) oberhalb der Bergmähder und am Tiroler Höhenweg (Weg Nr. 38) hinauf zum Gstreinjöchl (2.540m) geht. Dann steigt man zum Österr. Tribulaunhütte (auch Tribulaunhaus, 2.064m) ab, das wieder im Gschnitztal liegt. (Gehzeit: 5 - 6 h)
Weitere Zustiege zur Tribulaunhütte:
Gschnitz (Sandestal) Nr. 127
Gschnitz (über Garklerin) Nr. 63
Gschnitz Fahrweg Nr. 59
Obernbergtal (Ortsmitte/Talende) Nr. 127
Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Gschnitz - Bus 4146 Steinach - Gschnitz, Haltestelle GH Feuerstein
Obernberg - Bus 4145  Steinach - Obernberg, Haltestelle GH Waldesruh/Ortsende

3. Tagesetappe: Tribulaunhütte - Sandesjöchl - Kuhberg - Bremer Hütte
Vom der Tribulaunhütte Richtung Süden auf dem Weg Nr. 59, nach einem kurzen Stück bei der Weggabelung Nr. 63 folgen, dann Nr. 130 - nun befindet man sich auf dem Jubiläumssteig. Der Weg führt durch imposantes steiniges Gelände, umgeben von den Felsen der Gschnitzer Tribulaun und des Pflerscher Pinggl. Nach dem sumpfigen Gebiet beim Kuhberg passiert man eine Leiter mit Seilpassage und macht den letzten Anstieg zur Bremer Hütte (2.411 m) am hintersten Ende des Gschnitztales. (Gehzeit: 6 - 7 h)
Weiterer Zustieg zur Bremer Hütte:
Gschnitz (GH Feuerstein/Laponesalm) Nr. 02/102
Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bus 4146 Steinach - Gschnitz, Haltestelle GH Feuerstein (Hüttentaxi bis Laponesalm)

4. Tagesetappe: Bremer Hütte - Hohe Burg - Innsbrucker Hütte
Von der Bremer Hütte geht man entweder über ein Klettersteig-Stück (A) zum Lauterer See oder steigt Richtung Simmingsee ab und auf der anderen Talseite wieder auf. Man folgt dann dem Stubaier Höhenweg Nr. 124 durch recht ausgesetztes und felsiges Gelände und weite Talkessel. Hier gilt es einige seilgesicherten Passagen und eine Leiter zu bewältigen. Am Ende der Tagesetappe gelangt man zur Innsbrucker Hütte (2.370m) am Fuße des Habichts. (Gehzeit: 6 - 7 h)
Weitere Zustiege zur Innsbrucker Hütte:
Gschnitz (GH Feuerstein) Nr. 60
Karalm (Pinnistal) Nr. 123
Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Gschnitz - Bus 4146 Steinach - Gschnitz, Haltestelle GH Feuerstein
Stubai - Bus 590a/b Innsbruck - Neustift i. Stubaital, Haltestelle Neder (Hüttentaxi Karalm) 

5. Tagesetappe: Innsbrucker Hütte - Pinnistal - Silbersattel - Padasterjochhaus
Von der Innsbrucker Hütte nun über den Weg Nr. 123 ins Pinnistal, das zum Stubaital gehört. Vorbei an der Karalm und auf halbem Weg zur Pinnisalm steigt man über den Jubliäumssteig Nr. 7 zum Silbersattel unterhalb der Kirchdachspitze auf. Achtung, hier erfordert es absolute Trittsicherheit und Schindelfreiheit, weil das Gelände ziemlich ausgesetzt und steil ist! Von dort geht es weiter am Jubliäumssteig (Nr. 122) zum Padasterjoch und über den Grat hinunter zum Padasterjochhaus (2.232m). (Gehzeit: 7 h)
Weiterer Zustieg zum Padasterjochhaus:
Trins Nr. 122 - Steig oder Fahrweg
Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bus 4146 Steinach - Trins, Haltestelle Gemeindeamt Trins 

6. Tagesetappe: Padasterjochhaus - Kesselspitze - Peilspitze - Blaser Hütte
Vom Padasterjochhaus geht man hinauf über den Weg Nr. 7 zur Wasenwand und am Grat weiter zum Roten Kopf und beim Wegweiser zur Kesselspitze (Nr. 8). Dort angekommen steigt man zum Kalbenjoch ab, immer den Wegweiser Richtung Peilspitze folgend (Weg Nr. 13). Auch hier muss man einen seilversicherten Abschnitt bewältigen, um zum Peiljoch unterhalb der Peilspitze zu gelangen. Dann geht es abwärts zur Blaser Hütte (2.180m), wo man übernachten kann. Alternativ könnte man auch ins Tal nach Steinach (ca. 2,5 h) oder nach Trins (ca. 1,5 h) absteigen und mit dem Bus nach Steinach fahren. (Gehzeit: 5 - 6 h)
Weitere Zustiege zur Blaser Hütte:
Trins Nr. 31/ 31a/ 30
Steinach Nr. 13
Ochsenalm Maria Waldrast Nr. 4, Matrei Statz Nr. 30
Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Trins - Bus 4146 Steinach - Trins, Haltestelle Gemeindeamt Trins
Matrei - S-Bahn (S4) nur bis Matrei nehmen, danach Auffahrt mit Taxi möglich

7. Tagesetappe: Blaser Hütte - Pflutschwiese - Steinach Talstation Bergeralm
Von der Blaser Hütte folgt man zuerst dem Forstweg (Nr. 13) oder kürzt die Kehren über den Steig ab bis etwas vor der Waldgrenze der Steig Nr. 13 nach Steinach/Wipptalerhof abzweigt. Dieser führt über die wunderschönen Blumenwiesen (Pfutschwiese), danach gelangt man in den Wald, kreuzt schließlich die Fahrstraße beim Ortsteil Pirchet oberhalb von Steinach und geht unter der Autobahnbrücke weiter bis zur Landesstraße nach Trins. Diese queren und weiter dem Weg folgen bis zur Talstation der Bergeralm. (Gehzeit: 3 h)
Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln für Rückfahrt:
Trins - Bus 4146 Steinach - Trins, Haltestelle Gemeindeamt Trins

Tourvisualisierung


Blog: Meine erste Hüttentour


Erfahrungsbericht zur Gschnitztaler Hüttentour inkl. Packliste und Tipps!

Angebot Hüttenwandern


Wer lieber den Komfort eine Unterkunft im Tal schätzt & gern zu Hütten wandert, für den ist dieses Angebot ideal.

Kontakt zu Hütten

Öffnungszeiten

20 Schlafplätze (ÜN nur DO - SO)
Rucksacktransfer
Hüttentaxi auf Anfrage

Anfang Juni - Ende September geöffnet!

Die Blaser Hütte liegt in den Stubaier Alpen und ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Familien und Bikern. Der nahegelegene Blaser ist als Blumenberg und für seinen Reichtum an Edelweiß bekannt. Von der Hütte hat man einen wunderbaren Ausblick zu den Tuxer Alpen, zum Zillertaler Hauptkamm, hinüber zur Serles, zur Kirchdachspitze und Peilspitze.

Hüttenbetreiber: Familie Nocker


Öffnungszeiten

85 Schlafplätze
Rucksacktransfer

Ende/ Mitte Juni (je nach Schneelage) - Ende September geöffnet!

Wir sind Anni und Georg Seger, und bewirtschaften die Bremer Hütte der Sektion Bremen e.V. des deutschen Alpenvereins im hinteren Gschnitztal. Wir sind bemüht das sie sich auf unserer Hütte wohlfühlen und sie in und um die Hütte Entspannung und Erholung finden. 

Öffnungszeiten

130 Schlafplätze
Rucksacktransfer (Aufzug Gschnitz)

Mitte Juni -  Anfang Oktober geöffnet!

Willkommen auf der Innsbrucker Hütte
Die Innsbrucker Hütte befindet sich auf 2.369 m über dem Meeresspiegel und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren und Wanderungen.

Inhaber: Familie Marlene und Franz Egger


Öffnungszeiten

70 Schlafplätze
Rucksacktransfer

Mitte Juni - Ende September geöffnet!

Das Padasterjochhaus befindet sich in den Stubaier Alpen und ist nicht nur bei Wanderer sondern auch bei Biker ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Die Hütte ist ein idealer Ausgangspunkt für landschaftlich reizvolle Wanderungen und Bergtouren wie zum Beispiel dem Padaserkogel (20 Minuten), Kesselspitze (2 Stunden), Kirchdachspitze (2 Stunden), Hammerspitze (1 Stunde) und noch weiteren Touren.

Öffnungszeiten

32 Schlafplätze
Rucksacktransfer

Anfang Juni - Anfang Oktober geöffnet!


Burgfeld 195
6152 Trins
Öffnungszeiten

Mitte Juni bis Mitte September
Täglich geöffnet!

Die Trunahütte befindet sich in den Stubaier Alpen und ist für Familien und Biker ein beliebtes Ausflugsziel. Außerdem ist die Trunahütte ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Bergwanderungen und Bergtouren. Weiters ist die Trunahütte auch ein Etappenziel der bekannten Gschnitztaler Hüttenrundtour.

Notruf - unbedingt merken!

Alpinnotruf: 140
Euronotruf: 112
Verwenden Sie auch die kostenlose Bergrettungsapp, damit Sie im Notfall einfach geortet werden können: Hier downloaden!

Sie haben noch nie eine Weitwanderung gemacht?

Dann werfen Sie einen Blick auf unsere Checkliste: Hier downloaden!